Ferienspiele

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In den Winterferien fanden die Projektaktivitaeten nicht statt – stattdessen boten wir jedoch „Ferienspiele“ an, Schwimm-Ferienspiele. Waehrend wir den aelteren Jahrgaengen im nahegelegenen oeffentlichen Schwimmbad des „Campo 1“ gaben, fuhren wir danach mit den Juengeren in das etwas weiter entfernte Schwimmbad des „Campo 4“. Dort ist das Schwimmbad naemlich nicht so tief, also besser geeignet fuer Anfaenger-Schwimmstunden. Obwohl die Teilnehmerzahl sich in Grenzen hielt, war ich mit dem Verlauf sehr gluecklich und zufrieden.

Wahrend dieser Zeit ereignete sich etwas Trauriges. Eines Morgens in der Umkleidekabine teilte mir Ariel mit, dass Tinga, ein 14-Jaehriger, den ich aus dem Projekt kannte, am Vorabend toetlich verunglueckt war. Er war mit Freunden auf der Flucht vor einer Bande und wurde von einem Auto erfasst. Dass die anderen Jugendlichen, die ebenso wie ich gerade eben vom Tod Tingas erfahren hatten, gelassen darueber stritten, wer wen gestern zuerst vom Beckenrand geschubbst hatte, erstaunte mich. Sind sie durch ihr Lebensumfeld an solche „Schreckensnachrichten“ schon gewoehnt? Ich glaube schon.

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~ von jubatus - August 10, 2007.

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