Über mich

(Stand: Ende 2006)

Mein Name ist Jens Galpin, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Bensheim an der Bergstrasse.

Jens Galpin

Geboren und aufgewachsen bin ich in Johannesburg in Südafrika. Obwohl ich nun seit April 1995 im schönen Bensheim zu Hause bin, fühle ich mich immernoch stark mit meinem Heimatland verbunden.

Nun, nachdem ich mein Abitur am AKG Bensheim erfolgreich bestanden habe, möchte ich mich ein Jahr lang besonders für diejenigen einsetzen, die mit jedem Aufwachen den erneuten Kampf ums Überleben antreten müssen und nicht das gleiche Glück haben wie ich, jeden Morgen aufzustehen zu können um das Leben zu genießen: Straßenkinder.

Ich möchte mehr über Argentinien, die Kultur, aber vorallem über die Bewohner und ihre soziale Realität erfahren – und zu ihrer Verbesserung tatkräftig beitragen. Und zwar mit Hilfe meiner größten Leidenschaft, dem Fußball.

Seit meinem 4. Lebensjahr ist Fußball ein großer und wichtiger Bestandtteil meines Lebens, umso erfreulicher war es also für mich, die letzten 3 Jahre für den SV Waldhof Mannheim spielen zu dürfen.

Entwicklung durch Sport – so lässt sich der Grundsatz des Sozialprojekts (Fundación D.A.D. – Desarrollo a través del deporte), in dem ich aktiv mitarbeiten werde, passend übersetzen; gemeint ist die persönliche Entwicklung von Straßenkindern in Buenos Aires, Argentinien.

Die Fundación D.A.D. hat sich zur Aufgabe gemacht, Straßenkindern in Buenos Aires (Elendsviertel La Cava im Vorort San Isidro) ein Entkommen aus dem Teufelskreis zu ermöglichen. Es werden Lebensalternativen aufgezeigt und deren Umsetzung aktiv unterstützt.

Sport ist das wichtigste „Werkzeug“ der Fundación D.A.D., mit dessen Hilfe eine soziale Bildung an die Straßenkinder vermittelt werden kann. Durch Sport in der Gruppe wird die Individualität, das Zusammengehörigkeitsgefühl & Verantwortungsbewusstsein gefördert, ebenso wie das Erlernen von wichtigen sozialen Fähigkeiten wie Respekt, Freundschaft & Disziplin. Sport wirkt sozialer Ausgrenzung & Kriminalität entgegen, und ist gleichzeitig notwendig für die physische & psychische Entwicklung von Kindern.

Ich freue mich, in diesem Projekt mitarbeiten zu dürfen, indem ich den Kindern Fußball- und Hockeytraining gebe, Hausaufgabenbetreuung anbiete und mit eigenen Workshops und Arbeitsgemeinschaften eine sinnvolle und fördernde Freizeitgestaltung schaffe.

Meiner Meinung nach gehört Sport zu den wichtigsten Aspekten eines positiven Lebensstils. Nicht nur deshalb glaube ich, dass ich sehr gut in das Sozialprojekt passe und somit die persönliche Entwicklung jedes Kindes, das ich mitbetreuen werde, auf positive Weise unterstützen kann.Die Arbeit mit Straßenkindern ist eine große Herausforderung für mich, die ich mit einer positiven Einstellung, gesundem Ehrgeiz und sehr viel Lernbereitschaft meistern möchte.

Gerne werde ich Sie auf meine Reise mitnehmen, indem ich Ihnen jeden Monat von meiner Arbeit, meinen Erfahrungen und den Erlebnissen vor Ort per E-Mail berichte!


7 Antworten to “Über mich”

  1. Lieber Jens
    Happy new year wuenschen Dir Dieter, Brigitte, Thomas und Oliver, sowie Heidi, Opa und Mucke!
    Toll was Du da in Argentinien erlebst und mitmachst.
    Gruesse von allen.

  2. Lieber Jens,

    wir finden es toll was du in deinem sozialem Jahr so alles erlebst. Bestimmt prägen diese Erlebnisse dein restliches Leben. Wir hatten gehört, dass Rolf zu dir geflogen war. Es war bestimmt toll eine Person aus der Familie deine ganzen Eindrücke zu Zeigen. Wir denken oft an dich in der Ferne, leider haben wir alle wenig Zeit zum Schreiben. Wann kommst du denn nach Deutschland zurück? Die Zeit vergeht bestimmt sehr schnell. Was machst du wenn du wieder zurück bist?
    Mit vielen lieben Grüßen aus Johannesburg wo es jetzt sehr herbstlich und kalt geworden ist.
    Liebe Grüße
    Brigitte

  3. Lieber Jens,

    wir finden es toll was du in deinem sozialem Jahr so alles erlebst. Bestimmt prägen diese Erlebnisse dein restliches Leben. Wir hatten gehört, dass Rolf zu dir geflogen war. Es war bestimmt toll eine Person aus der Familie deine ganzen Eindrücke zu Zeigen. Wir denken oft an dich in der Ferne, leider haben wir alle wenig Zeit zum Schreiben. Wann kommst du denn nach Deutschland zurück? Die Zeit vergeht bestimmt sehr schnell. Was machst du wenn du wieder zurück bist?
    Mit vielen lieben Grüßen aus Johannesburg wo es jetzt sehr herbstlich und kalt geworden ist.
    Liebe Grüße
    Brigitte

  4. Hi,
    bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen. Habe Bilder für meine Facharbeit über Buenos Aires/ Argentinien gesucht ;)
    Mein Bruder war auch mit Wise e.V. dort. Die paar Wochen die ich ihn besucht habe waren unvergesslich. Trotz der vielen Armut und Probleme. Echt bewundernswert eure Arbeit.
    Viele liebe Grüße Melissa aus Bamberg

  5. hallo jens,

    ich bin amalia besada, studieren landschafts- und freiraumplanung an der uni hannover und schreibe grade meine diplomarbeit über la cava. ich dürfte dank fundación dad/uasi in september 08 la cava besuchen. (bin mit mili zur shule gegangen. waren zusammen in einer klasse.)
    habe deine berichte gelesen und finde sie sehr gut! wollte fragen ob ich sie eventuell für mein diplom teilweise benutzen könnte? ich würde natürlich die quellen eingeben.
    warte auf deine antwort: amabesada@hotmail.com
    beste grüße!
    amalia

  6. Hey Jens,
    keine Ahnung, ob du mich noch kennst!
    Aber ich bin bei google auf der Seite gewesen und sehe da dein Foto und denke mir, na den kenne ich doch!
    Wahnsinn, wusste gar nicht, dass du das machst und gar nicht mehr hier an der Bergstrasse bist!
    Finde ich gut! Werde sowas auch im August nächsten Jahres machen! Lieben Gruß Julia

  7. Hallo Jens Sylavan hier. Ich lebe momentan wieder in Argentinien BsAS. Ich könnte ganz gut deine Hilfe begrauchen. Vielleicht kannst du mir ja eine Mail schreiben, ich würde mich riesig freun.
    Vielen Dank
    Sylvana Schmitt-Rheinbay
    argentina2011@gmx.de

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